10 mm Ankerkette aus feuerverzinktem Kettenstahl - 30 Meter
Inhalt: 30 Meter (25,74 € / 1 Meter)
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10 mm ROXMA Ankerkette aus Duplex Edelstahl 318 - 30 Meter
Inhalt: 30 Meter (84,32 € / 1 Meter)
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10 mm ROXMA Ankerkette aus feuerverzinktem Kettenstahl - 50 Meter
Inhalt: 50 Meter (65,17 € / 1 Meter)
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6, 8, 10 mm Edelstahl Ankerkette für Ankerwinden mit DIN 766 Kettennuss 30, 50, 100 m
Inhalt: 30 Meter (12,84 € / 1 Meter)
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Ankerkette aus feuerverzinktem Stahl 30 - 50 m
Inhalt: 30 Meter (12,00 € / 1 Meter)
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Was ist besser: Reine Ankerkette oder Kette-Leine-Kombination?
· Reine Ankerkette: Ist die beste Wahl für Fahrtensegler auf größeren Booten. Die Kette ist absolut abriebfest gegen scharfe Steine oder Korallen, liefert durch ihr Eigengewicht einen hervorragenden Durchhang (Dämpfung) und sorgt dafür, dass der Zug auf den Anker immer flach am Boden ansetzt. Zudem lässt sie sich perfekt mit einer elektrischen Ankerwinde bedienen.
· Kette-Leine-Kombination (z. B. 10m Kette + 40m Leine): Ist ideal für kleinere, leichtere Boote oder als Zweit-/Heckankergeschirr. Sie spart massiv Gewicht auf dem Bug, schont die Segeleigenschaften und lässt sich leichter von Hand aufholen. Der Nachteil ist die Schafgefahr an Unterwasserhindernissen und der fehlende Durchhang bei Starkwind.
Welche Kettenqualität bietet die höchste Bruchlast bei geringem Gewicht?
Die Qualität von Ketten wird in "Grad" (G) angegeben, was die Festigkeit des Stahls beschreibt.
· Grad 40 (G40): Der bewährte Standard für Freizeitschiffe. Gute Festigkeit, gut zu verzinken.
· Grad 70 (G70 / High-Tensile): Bietet die höchste Bruchlast bei geringem Gewicht. Eine 8mm-Kette in G70-Qualität hat oft eine höhere Bruchlast als eine Standard-10mm-Kette in G40, wiegt aber rund ein Drittel weniger. Das ist perfekt, um Gewicht am Bug einzusparen.
· Edelstahl (z. B. Duplex 1.4462): Bietet exzellente Korrosionsbeständigkeit und rutscht phänomenal im Ankerkasten. Hochwertiger Duplex-Edelstahl erreicht ebenfalls G70-Werte, ist jedoch extrem teuer. Normaler V4A-Edelstahl (G40) hat im warmen Salzwasser zudem das Risiko von unbemerktem Lochfraß.
Passt eine 8mm- oder 10mm-Ankerkette in die Nuss meiner Ankerwinde?
Das hängt nicht nur vom Durchmesser des Kettendrahts ab, sondern von der exakten Kalibrierung der Kette (Kettengliedlänge und -breite).
· Die Nuss (Kettenrad): Jede Ankerwinde hat eine Kettennuss, die für eine ganz bestimmte Norm gefräst ist (z. B. DIN 766 oder ISO 4565).
· Eine 10mm-Kette nach DIN 766 hat beispielsweise eine innere Gliedlänge (Teilung) von 28 mm, während sie nach ISO 4565 eine Teilung von 30 mm aufweist. Legst du eine ISO-Kette in eine DIN-Nuss, springt die Kette unter Last unweigerlich über und kann die Winde zerstören. Du musst den Schlagstempel auf der Nuss ablesen und die Kette exakt passend dazu bestellen.
Wie markiere ich die Kettenlänge alle 10 Meter dauerhaft?
· Plastikeinsätze (Chain Markers): Kleine, farbige Kunststoff-Marker, die in die Kettenglieder eingeklipst werden. Vorteil: Schnell montiert. Nachteil: Sie fliegen beim rasanten Lauf über die Kettennuss oder im harten Grund oft nach einer Saison heraus.
· Farbmarker (Spezialfarbe): Das Lackieren von 2–3 Kettengliedern mit speziellem, hochelastischem Lack (z. B. Neon-Markierungsfarbe). Hält ca. 2 Jahre, muss dann nachgemalt werden.
· Die Profilösung (Kabelbinder / Takeling): Wickle alle 10 Meter robuste, UV-beständige Kabelbinder (Enden bündig abschneiden!) oder bunte Dyneema-Bändsel durch die Glieder. Ein standardisierter Farbcode (z. B. Weiß = 10m, Gelb = 20m, Rot = 30m etc.) an der Innenseite des Ankerkastendeckels verhindert Verwirrung.
Wie berechne ich die richtige Länge der Ankerkette (Schwojeraum)?
Die Kettenlänge bestimmt den Winkel, in dem das Geschirr am Anker zieht. Dieser Winkel muss so flach wie möglich sein.
· Bei normalem Wetter (bis 4 Bft): Verwende die 3- bis 4-fache Wassertiefe (gemessen ab der Bugrolle, nicht ab dem Echolot!). Bei 5 Meter Wassertiefe steckst du also ca. 20 Meter Kette.
· Bei Starkwind (ab 6 Bft): Verwende die 5- bis 7-fache Wassertiefe.
· Bei einer Kette-Leine-Kombination: Musst du mindestens die 8- bis 10-fache Wassertiefe stecken, da die Leine zu leicht ist, um einen dämpfenden Durchhang am Boden zu bilden.
· Achtung: Berücksichtige immer den Tidenhub (Flut) bei der Berechnung der maximalen Tiefe!
Warum verzinkt man Ankerketten nach und lohnt sich das finanziell?
Nach einigen Jahren im rauen Einsatz reibt sich die schützende Zinkschicht der Kette durch den ständigen Bodenkontakt (Sand, Steine) ab. Die Kette fängt an zu rosten.
· Das Nachverzinken: Die Kette wird in einer Fachfirma sauer gebeizt (vom Rost befreit) und im heißen Zinkbad neu feuerverzinkt.
· Lohnt es sich? Bei Standard-Ketten in 8mm-Ausführung lohnt es sich wirtschaftlich meist nicht, da die Transportkosten und die Bearbeitungsgebühr den Neukaufpreis einer Standardkette fast erreichen. Bei teuren, hochfesten G70-Ketten oder langen 10mm/12mm-Ketten (über 80 Meter) spart das Nachverzinken jedoch bares Geld und verlängert die Lebensdauer des Geschirrs um viele Jahre.
Wie reinige ich die Ankerkette beim Aufholen von Schlamm?
Schlamm in der Bilge des Ankerkastens fängt schnell an, unerträglich nach faulen Eiern zu stinken.
· Die Kettenwaschanlage: Die effektivste Methode ist eine Seewasser-Spülpumpe (Deckswaschpumpe) mit einem Auslass direkt an der Bugrolle. Schalte die Pumpe beim Aufholen ein. Eine feste Düse spritzt das Seewasser mit hohem Druck (ca. 4–5 Bar) direkt auf die vorbeilaufende Kette, noch bevor sie die Winde erreicht. Der Schlamm wird so direkt zurück ins Meer gespült. Alternativ muss ein Crewmitglied auf dem Vorschiff die Kette manuell mit einer Bürste und dem Pütz (Eimer) reinigen.
Kann ich eine Bleiankerleine als vollwertigen Ersatz für eine Kette nutzen?
Eine Bleiankerleine besitzt auf den ersten 10 bis 15 Metern ein internes Bleigewicht, das in den Kern der Leine eingewoben ist.
· Für ein leichtes Motorboot (bis ca. 1,5–2 Tonnen): Ja. Hier ist sie ein genialer, komfortabler Ersatz. Sie klappert nicht auf dem Deck, schont den Gelcoat und hält den Anker durch das Bleigewicht flach am Boden.
· Für größere Boote: Nein. Einer Bleileine fehlt die mechanische Abriebfestigkeit einer echten Stahlkette. Schwojt das Boot über scharfe Steinkanten oder Muschelbänke, scheuert das äußere Polyestergewebe im Nu durch, und das Boot geht auf Drift.
Wie verhindere ich, dass die Kette beim schnellen Fallenlassen springt?
Wenn die Kette im freien Fall mit hoher Geschwindigkeit über die Nuss rast, neigt sie durch die Fliehkraft dazu, aus den Taschen der Nuss herauszuspringen, was zu gefährlichen Blockaden führt.
· Der Schutz: Jede gut konstruierte Winde besitzt direkt über der Kettennuss einen kleinen, massiven Metallbügel – den sogenannten Kettenführer (Chain Stripper / Control Arm). Dieser Arm verengt den Raum über der Nuss so stark, dass die Kette physikalisch gezwungen wird, flach in den Taschen der Nuss liegenzubleiben. Prüfe regelmäßig, ob dieser Bügel verbogen oder locker ist, und bremse den freien Fall der Kette im Zweifel immer leicht über die mechanische Windenbremse (Kupplung) ab.